

Auftraggeber:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Architekten / Fachplaner:
Prof. Regine Hartkopf, Architektin BDA | Dombaumeisterin VDS
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Unser Planungsbüro ist seitens der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit der Planung des Freiraumes für das Schloss Stolberg im Harz beauftragt. Bereits 2003 wurde durch unser Büro ein Gartendenkmalpflegerisches Rahmenkonzept erstellt, worin Leitziele für den gesamten Schlosskomplex erarbeitet wurden. Ebenso finden darin die funktionalen Anforderungen der Hotelnutzung und die statischen Randbedingungen sowie die denkmalpflegerischen und archäologischen Belange ihre Berücksichtigung.
Für das Schloss Stolberg gab und gibt es diverse Vorstellungen der Nutzungsmöglichkeiten. In diesem Zusammenhang soll ein Großteil der Schlossanlage freiraumplanerisch instandgesetzt und gestaltet werden. Das Schlossgelände wird öffentlich zugänglich sein.
Südterrasse
Die Südterrasse des Schlosses Stolberg war das Hauptgarten-Areal der Fürsten Stolberg und bietet einen einmaligen Blick über die Harzer Berglandschaft und dem Fachwerkstädtchen Stolberg.
Die Stadt Stolberg plante in den 2000er Jahren die Realisierung des Vorhabens ‚Touristische Erschließung Südterrasse Schloss Stolberg’. Die Gesamtmaßnahme umfasste 5 Teilprojekte. Ein Teilprojekt davon war die Wiederherstellung der Außenanlagen auf der Südterrasse.
Die Südterrasse gehört zum Areal des Schlosses Stolberg/Harz. Das Schloss und der umgebende Freiraumkomplex stehen gemäß Denkmalschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt unter Denkmalschutz.
Der von uns entwickelte Entwurf für die Südterrasse folgte den Allgemeinen Zielen für die Entwicklung des Denkmals gemäß Rahmenkonzeption von 2004 und umfasste alle relevanten Bereiche und Funktionen. Gemäß Rahmenkonzeption ist das Leitbild für die Südterrasse die Wiederherstellung der Gestaltung aus den 1930er Jahren. Dies ist die letzte prägende Gestaltung der Schlossterrassen und zurückzuführen auf den Landschaftsarchitekten Heinrich Wiepking-Jürgensmann.
Die Südterrasse wird sowohl durch eine stufenlose Zufahrt als auch durch einen Weg mit Treppen erschlossen. Um eine stufenlose Anbindung der Hauptbereiche auf der Südterrasse selbst zu ermöglichen, wurde eine Rampe eingefügt, welche so auch die Befahrbarkeit mit leichter Pflegetechnik ermöglicht. An den Zugängen wurden jeweils abschließbare Tore installiert.
Das Wasserbecken aus den 1930er Jahren blieb in seiner flächigen Ausdehnung, jedoch mit verringerter Wassertiefe erhalten.
Ursprüngliche Beläge, wie der Natursteinplattenbelag um das Wasserbecken wurden erneuert.
Bei den vorhandenen Mauern erfolgte eine Sanierung. Bepflanzungen erfolgten zum großen Teil gemäß historischer Gestaltung. So entstanden u.a. ein 40 m langes Pflanzbeet mit Prachtstauden sowie weitere, kleinere Staudenbeete und zwei geschnittene Hecken aus Hainbuchen. Die Hecke auf der westlichen Terrassenseite gewährt Durchblicke mittels Torbögen nach historischem Vorbild.
Komplettiert wird die Terrasse mit Bänken, welche an verschiedenen Stellen zum Verweilen einladen.
Neben der Terrassengestaltung erfolgte die Instandsetzung des Gartenpavillons unter Federführung von Rittmannsperger Architekten, Darmstadt. Mit der neuen Terrasse entstand einer der attraktivsten und wichtigsten Außenräume am Schloss Stolberg.



Bauvolumen Brutto:
ca. 2,8 Mio. Euro (für Teilbereiche)
Leistungsphasen:
LP 2-8
Bundesland / Land:
Sachsen-Anhalt / Deutschland
Jeder Ort ist einzigartig
